| „Dialog statt Konfrontation!" |
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Die Schüler Union Darmstadt kritisiert den bevorstehenden bundesweiten Bildungsstreik. „Wie bereits im letzten Jahr rufen verschiedene Gruppierungen Schülerinnen und Schüler sowie Studentinnen und Studenten dazu auf, Bildungseinrichtungen nicht zu besuchen, um sich stattdessen an dem Streik zu beteiligen", berichtet der Kreisvorsitzende der Schüler Union Darmstadt, Leopold Born.
Die Schüler Union lehnt den Streik entschieden ab. „Bestehende Probleme im Bildungssystem müssen sachlich gelöst werden und nicht durch die Instrumentalisierung der Darmstädter Schülerinnen und Schüler sowie Studentinnen und Studenten", ist sich die Schüler Union einig. Die Forderungen der Organisatoren sind beispielsweise die Abschaffung des mehrgliedrigen Schulsystems, die Etablierung einer Einheitsschule und die Rücknahme der schon längst überfälligen Schulzeitverkürzung (G8). Zudem sollen die neuen Studienabschlüsse Bachelor und Master sowie in einigen Bundesländern die Studiengebühren wieder abgeschafft werden. „Die Forderung nach der Abschaffung des mehrgliedrigen Schulsystems ist ideologischer Unsinn und längst veraltet. Wir wollen eine Bildungspolitik, die sich gestern bewährt hat, uns heute anspricht und uns zukunftsfähig macht für die Herausforderungen von Morgen", erklärt Born. „Unser Bildungssystem erlaubt natürlich Verbesserungen - Wir können einige Punkte des Bildungsstreiks durchaus unterschreiben, bspw. die Forderung nach mehr Ausgaben in der Bildungspolitik, kleineren Klassen und mehr Lehrern. Allerdings wählen wir in der Durchsetzung der Forderungen den Weg des Dialogs und nicht der Konfrontation.", so Born weiter. „Wir kämpfen dafür, dass die Bildungspolitik Thema Nummer eins bleiben wird, denn gerade die jungen Menschen sind in Deutschland unser wichtigstes Zukunftskapital. Das Sparen an unserer Zukunft ist für uns nicht hinnehmbar.", so Born abschließend |
