| „Freie Wahl und freie Fahrt für freie Schüler!“ |
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Schüler Union Darmstadt: „Freie Wahl und freie Fahrt für freie Schüler!“
Die Schüler Union Darmstadt (SU) blickt besorgt auf aktuelle Meldungen, nach denen aus Eberstadt stammenden Schülern der Lichtenbergschule die Erstattung des Schülertickets (MobiTick) von Seiten der Stadt verweigert wird. Von Seiten der Stadt heißt es zur Begründung, es gebe noch freie Plätze an der Eberstädter Gutenbergschule (kooperative Gesamtschule). Die Schüler Union Darmstadt sieht in dieser Begründung einen Angriff auf die geltende Schulwahlfreiheit. Hier muss klar zwischen G9 und G8 bzw. zwischen einer kooperativen Gesamtschule und einem Gymnasium unterschieden werden, auch wenn beide Wege zum gleichen Abschluss, nämlich dem Abitur führen. Unter dem Motto „Freie Wahl für freie Schüler“ und „Nachsitzen!“ ist die SU bereits gegen den Schulentwicklungsplan vorgegangen, der eine Einschränkung in der Schulwahlfreiheit vorsah.
Mit der Einführung der Zweitwohnsitzsteuer hat die Stadt erst kürzlich eine weitere Einschränkung der finanziellen Möglichkeiten der Darmstädter Studenten beschlossen. „Wachstum entsteht nur dort, wo man in Bildung investiert.“, so Leopold Born, Kreisvorsitzender der Schüler Union Darmstadt. „Die Kosten für Schüler und Studenten in Darmstadt aber noch zu erhöhen und so den Bildungserfolg zu erschweren, ist ein eindeutiger Schritt in die falsche Richtung!“, so Born weiter. „Wir fordern, dass allen Schülern, die die Schulvielfalt in Darmstadt nutzen, das MobiTick kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Die Bildungsmöglichkeiten der Darmstädter Schülerinnen und Schüler dürfen nicht an einem Schülerticket scheitern.“, verdeutlicht Leopold Born. Die SU geht aber noch weiter: „Wir fordern in Darmstadt auch Schülern der Oberstufe ein solches MobiTick zu erstatten“, so Born weiter. Laut hessischem Schulgesetz (siehe Anlage) sind Oberstufenschüler bisher aus der Regelung ausgenommen. „Im Sinne der Chancengerechtigkeit dürfen die Schulabschlüsse nicht an den finanziellen Möglichkeiten der Eltern scheitern!“, fordert Born abschließend. |
