Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir!

Non scholae, sed vitae discimus“

Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir!

 

Unter diesem Motto stand der von der Schü­le­rUnion Südhessen orga­ni­sierte Runde Tisch der Bildung am Mittwoch den 27.10.2010 in der Eleo­no­ren­schule. Vertreter aus Schule und Politik hatten es sich zum Ziel gesetzt die ideo­lo­gischen Schul­de­batten endlich einmal auszu­blenden und sachlich miteinander statt über­einander zu reden.

Eineinhalb Stunden sollte die Podi­ums­dis­kussion andauern, doch dank der vielen Argumente der Teil­nehmer war die Zeit eher ein neben­säch­licher Faktor. Das sahen auch die Zuschauer so und ließen sich trotz Verlän­gerung nicht davon abhalten weiter zuzuhören.

Nach dem Grundsatz: „Gute Schul­politik muss Schul­politik für den Schüler sein“, entwi­ckelte sich die Veran­staltung fernab von allerlei ideo­lo­gischen Bildungs­de­batten.

„Ein gutes Schul­system hängt nicht vom Etikett vor der Schule, sondern von der indi­vi­duellen Förderung im Klas­sen­zimmer ab“, so der Kreis­vor­sitzende der Schüler Union Darmstadt, Leopold Born.

Es wurde viel diskutiert - von Schul­ent­wick­lungsplan über Ganz­tags­schule bis hin zu Chan­cen­gleichheit an Schulen. Doch am Ende kris­tal­li­sierten sich zwei wesentliche Aspekte der Diskussion  heraus. Zum einen, waren sich die Diskus­si­ons­führer einig, „man muss die früh­kindliche Bildung weiter ausbauen und auch ihre Qualität erhöhen, um schon vor der Schule eine Chan­cen­ge­rech­tigkeit zu erreichen. Das ebnet den Schülern den Weg, ihr volles Potenzial zu auszu­schöpfen“, so Born.  Hinzu käme, so Born, das Ziel, die Ganz­tags­schulen weiter zu etablieren. „ Aber nur eine Ganz­tags­schule, welche von der Basis gewollt und mit umgesetzt wird kann eine gute Ganz­tags­schule sein und seine Schüler indi­viduell fördern.“

 
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